Soziale Berufe

Armut von Kindern wirksam begegnen

Kindergrundsicherung

Eine Kindergrundsicherung soll eine Vielzahl der kindbezogenen Geldleistungen bündeln. So kann Kinderarmut wirksam verringert werden.

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Sozialer Wohnungsmarkt

Soziale Plattform Wohnen

„Sozialen Plattform Wohnen – für eine menschenorientierte Wohnungspolitik“ von acht Wohlfahrts-, Sozial- und Fachverbänden gegründet. 

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Kinderrechte Grundgesetz UN-Kinderrechtskonvention

Kinderrechte ins Grundgesetz

2019 feierte die UN-Kinderrechtskonvention ihr 30-jähriges Jubiläum. In Deutschland trat sie 1992 in Kraft. Kinderrechte müssen im Grundgesetz verankert werden.

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Armut in Deutschland

Paritätischer Armutsbericht 2019

Trotz eines erfreulichen Rückgangs der bundesweiten Armutsquote auf 15,5 Prozent (2018) zeichnen sich besorgniserregende Entwicklungen und neue Problemregionen insbesondere in Westdeutschland ab.

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Neue Pflegeausbildung

Ab 2020 wird sich in der Pflegeausbildung in Deutschland einiges ändern: Aus den drei bisherigen Ausbildungen Kranken­pflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wird dann eine gemeinsame Pflegeausbildung.

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Fachkräfte Migration Drittstaaten Einwanderung

Servicestelle für ausländische Fachkräfte

Am 1. Februar 2020 hat die Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) ihre Arbeit aufgenommen, um die Einwanderung von ausländischen Fachkräften zu erleichtern.

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Soziale Innovation

„Change Maker“ oder auch „Wirkungsschaffer“ ist seit jüngerer Zeit in aller Munde. Doch was ist damit gemeint bzw. was hat das mit dem Sozial- und Gesundheits­wesen zu tun?

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BVerfG-Urteil: Sanktionierung bei ALG II

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat am 5. November 2019 entschieden, dass Leistungs­minde­rungen zur Durchsetzung von Mitwirkungspflichten der erwerbs­fähigen Bezieher*innen von Arbeitslosengeld II maximal bis zu 30 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs möglich sind.

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Paradigmenwechsel im BTHG

Mit der Einführung und Umsetzung des „Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG)“ ist eine Fülle von tiefgreifenden Veränderungen und Neuausrich­tungen im System der Eingliederungshilfe verbunden.

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News kompakt

HartzFacts

Infokampagne zur Grundsicherung

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Mit Großplakaten starten Sanktionsfrei e.V. und der Paritätische Wohlfahrtsverband unter dem Motto „HartzFacts“ eine gemeinsame Informationskampagne, um Vorurteile gegenüber Hartz IV-Beziehenden auszuräumen. Sie fordern eine Abschaffung der Sanktionen und die Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung auf ein bedarfsgerechtes Niveau von mindestens 600 Euro. Auf der Kampagnen-Webseite findet der Interessierte Geschichten, Fakten und Vorurteile sowie ein Wissens-Quiz.

„‘HartzFacts‘ – der Name der Kampagne ist bereits die Kernbotschaft: Hartz 4 ist nicht einfach nur ein Volksbegriff für eine staatliche Leistung. Hartz 4 ist Stigma, Meinung und Urteil. Nach einer repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa vom März 2020 sind Vorurteile gegenüber Hartz-IV-Beziehenden in der Bevölkerung nach wie vor weit verbreitet. Dem gegenüber stehen die empirischen und statistischen Fakten, nach denen nur rund ein Viertel der Hartz-IV-Beziehenden tatsächlich arbeitslos ist, während der Großteil erwerbstätig, in Ausbildung oder Qualifizierungsmaßnahmen oder mit der Pflege oder Erziehung von Angehörigen beschäftigt ist.

Die Kritik an der zu geringen Regelsatzhöhe wird durch ein weiteres Ergebnis der Forsa-Umfrage untermauert. So gehen die allermeisten Menschen nicht davon aus, dass die für Hartz IV und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung vorgeschlagenen Regelsatzbeträge ausreichend sind, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Der Betrag, der im Durchschnitt der Befragten für nötig erachtet wird, liegt mit 728 Euro um 66 Prozent über dem Regelsatz, der nach den jüngst bekannt gewordenen Plänen des Bundesarbeitsministeriums ab 1. Januar 2021 gelten soll.

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Grundrente

Bundesrat stimmt Grundrente zu

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Der Bundesrat hat am 3. Juli 2020 der Grundrente zugestimmt. Die Grundrente als einkommensunabhängiger Zuschlag soll rund 1,3 Millionen Rentner*innen zu Gute kommen und niedrige Renten aufwerten. Anspruch auf den Zuschlag hat, wer mindestens 33 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet, aber unterdurchschnittlich verdient hat. Berücksichtigt werden auch Kindererziehungs- und Pflegezeiten. Für den Erhalt der Grundrente muss kein Antrag gestellt werden. Stattdessen findet eine automatisierte Einkommensprüfung statt. Trifft die Grundrente mit anderen Einkommen (Betriebsrenten oder Pension des Partners) zusammen, gilt ein Freibetrag, bis zu dem das Einkommen nicht angerechnet wird.

Die Höhe der jeweiligen Grundrente richtet sich nach den erworbenen Entgeltpunkten. Maximal kann die Grundrente 404,86 Euro im Monat betragen. Neben der Grundrente regelt das Gesetz Freibeträge im Wohngeld, in der Grundsicherung für Arbeitsuchende des SGB II, in der Hilfe zum Lebensunterhalt, in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung des SGB XII und in den fürsorgerischen Leistungen der Sozialen Entschädigung.

Der Bundestag hatte den ursprünglichen Regierungsentwurf zur Grundrente am 2. Juli 2020 weitgehend unverändert verabschiedet. Inhaltliche Korrekturen hat er jedoch bei der Förderung der betrieblichen Altersvorsorge beschlossen. Demnach wird die geltende monatliche Einkommensgrenze, bis zu der die betriebliche Altersvorsorge von Geringverdienern gefördert wird, von 2.200 auf 2.575 Euro angehoben, um einen zusätzlichen Anreiz für den Aufbau dieser Altersvorsorge zu schaffen. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2021 in Kraft treten.

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Soziale Herkunft ist ausschlaggebend

Kinder- und Jugendmigrationsreport 2020

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Das Deutsche Jugendinstitut hat mit seinem Report eine Analyse der Situation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland veröffentlicht. In sieben Kapiteln wird auf verschiedene Aspekte bzw. Themenschwerpunkte eingegangen. Diese umfassen: Demografische Entwicklungen, Lebenswelten junger Menschen mit Migrationshintergrund, ihre Situation im deutschen Bildungssystem (von Kindertageseinrichtung bis Hochschule), junge Menschen mit Migrationshintergrund in Hilfen zur Erziehung und in Inobhutnahmen, Situation von asylsuchenden jungen Menschen in Deutschland und ein Resümee unter dem Blickwinkel: Kindheit und Jugend in Deutschland ist vielfältig – die soziale Herkunft ausschlaggebend.

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Lehren an Schulen

Studie „LineS2020“ veröffentlicht

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Im Rahmen der für Deutschland repräsentativen Studie „Leadership in German Schools (LineS2020)“ hatten Wissenschaftler*innen der Universitäten Tübingen, Lüneburg und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz 405 Schulleitungen an allgemeinbildenden Schulen befragt. Von September bis November 2019 wurden die zugrundeliegenden Daten durch die forsa GmbH mithilfe eines Online-Fragebogens erhoben. Ein Ergebnis war unter anderem, dass jede fünfte deutsche Schulleitung lieber den Arbeitsplatz wechseln würde.

Schulleitungen haben großen Einfluss auf das Lernen und Lehren an Schulen. Aus Deutschland fehlen bislang umfassende Befunde zu ihren Karrieren: Was macht das Amt der Schulleitung für Lehrkräfte attraktiv? Warum ergreifen Schulleitungen diese Position und welche Gründe sprechen gegen einen Verbleib im Amt? Solche Fragen sind angesichts des zunehmenden Mangels an qualifizierten Bewerbungen auf Schulleitungen und recht häufiger Schulleitungswechsel sowie mehr als 1.000 unbesetzter Schulleitungsstellen im Bundesgebiet von besonderer Relevanz.

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Bildungsbericht 2020

Bildungsausgaben steigen kontinuierlich

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Am 22. Juni 2020 wurde der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2020″ veröffentlicht. Positiv hervorzuheben ist, dass die Bildungsbeteiligung weiter ansteigt. Die Anzahl „des Bildungspersonal außerhalb von früher Bildung, Schulen und Hochschulen“ nimmt zu und die Teilnahme an non-formalem Lernen ist erstmalig seit 2012 wieder angestiegen. Als weiterer positiver Gesichtspunkt kann genannt werden, dass die Bildungsausgaben seit dem Jahr 2010 kontinuierlich steigen. Gemessen am BIP sind die Bildungsausgaben mit 6,5 Prozent jedoch weiterhin unter dem EU- und OECD-Durchschnitt.

Ebenfalls negativ zu bewerten ist, dass die soziale Herkunft immer noch massiv für den Bildungserfolg mitverantwortlich ist. Die Anzahl der jungen Menschen, die die Schule ohne mindestens einen Hauptschulabschluss erreicht zu haben verlassen, ist weiter gestiegen. Die frühe Förderung innerhalb der Familie ist stark vom Bildungsniveau der Eltern abhängig. Auch im Bereich der Nutzung digitaler Medien gibt es an den unterschiedlichen Institutionen noch massiven Verbesserungsbedarf.

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Fachkräftemangel

Berufliche Weiterbildungsförderung 

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Mit dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) werden seit dem 1. Januar 2019 die Möglichkeiten der Weiterbildungsförderung deutlich ausgebaut und verbessert. Beschäftigte erhalten unabhängig von Qualifikation, Lebensalter und Betriebsgröße Zugang zur Weiterbildungsförderung, wenn sich ihre Tätigkeit durch neue Technologien verändert, die Tätigkeit vom Strukturwandel bedroht wird oder wenn sie eine Umschulung zu einem Engpassberuf anstreben. Ausschlaggebend für das Gesetz waren der durch Digitalisierung und E-Mobilität ausgelöste Strukturwandel am Arbeitsmarkt sowie der zunehmende Fachkräftemangel in einigen Branchen.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Betriebsgröße und umfasst für einzelne Beschäftigte Weiterbildungskosten (etwa Lehrgangskosten) sowie unter bestimmten Voraussetzungen Arbeitsentgeltzuschüsse für Betriebe bei weiterbildungsbedingten Arbeitsausfallzeiten. Am 29. Mai 2020 trat das Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung in Kraft (auch bekannt als „Arbeit-von-morgen-Gesetz (AvmG)“, in dem die Fördermöglichkeiten in einigen Punkten erweitert werden.

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Rentenerhöhung zum 1. Juli 2020

Bundesrat stimmt zu

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Zum 1. Juli 2020 werden die Renten erhöht: Der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Verordnung am 5. Juni 2020 zugestimmt. Danach steigen die Altersbezüge in Westdeutschland um 3,45 Prozent und in Ostdeutschland um 4,2 Prozent. Die sogenannte Standardrente beträgt künftig im Westen 1.538,55 Euro monatlich (51,37 Euro mehr als im Vorjahr), im Osten 1.495,35 Euro (60,30 Euro mehr als im Vorjahr). Auch für Landwirt*innen erhöhen sich die Rentenbezüge. Ebenso wie sich die Leistungen für Versorgungsberechtigte wie Kriegs- und Wehrdienstopfer sowie Impfgeschädigte und Opfer von Gewalttaten um 3,45 Prozent erhöhen.

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Grundrecht auf Wohnen

Junge Menschen besonders gefährdet

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Die großen Erziehungshilfefachverbände in Deutschland haben die Frankfurter Erklärung im Mai veröffentlicht und weisen gerade in Corona-Zeiten auf den Bedarf von wohnungslosen jungen Menschen hin, die jetzt besonderen Gefährdungen und Notlagen ausgesetzt sind. Deshalb werden in der Erklärung unter anderem Bargeld, erweiterte Unterbringungsmöglichkeiten, die Bereitstellung von Schlafsäcken und Zelten, kostenlose Mahlzeiten/Care Pakete und eine mobile ärztliche Betreuung gefordert. Zudem werden die vier wesentlichen Konstellationen von Wohnungslosigkeit im Hinblick auf eine Hilfe zur Erziehung in den Blick genommen.

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Demografischer Wandel

Update in der Kinder- und Jugendhilfe

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Im Rahmen der Berichterstattung des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales (KVJS) ist aktuell ein Update zur Kinder- und Jugendhilfe im demografischen Wandel für Baden-Württemberg erschienen. Unter dem Titel „Baden-Württemberg am Beginn des ersten stürmischen Jahrzehnts“ geht der Bericht auf regionale Disparitäten ein, stellt die Auswirkungen des demografischen Faktors auf die Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe dar und greift das Thema Personalgewinnung und -bindung in den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe auf.

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Berufs- und Studienwahl

online und von zuhause aus möglich

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Mit der Kampagne #ZukunftKlarmachen bietet die Bundesagentur für Arbeit (BA) jungen Menschen ein digitales Informations- und Beratungspaket rund um das Thema Berufs- und Studienwahl.

Kein Schulbesuch bzw. nur eingeschränkt für Abschlussklassen, wenige Kontakte zu Altersgenossen und keine Berufsberatung der Arbeitsagentur in den Schulen: Viele junge Menschen beschäftigen sich gerade unter diesen besonderen Umständen mit ihrer beruflichen Zukunft. Was soll ich später einmal werden? Welcher Beruf könnte mir Spaß machen? Welche Ausbildung passt zu mir?

Für Interessierte gibt es ein breites Angebot an Informationsmöglichkeiten rund um das Thema Ausbildung und Studium, z.B. zu über 3.000 einzelnen Berufen auf der Seite der BA.

Neu: Jugendliche und junge Erwachsene können sich auch über Soziale Medien interaktiv informieren und beraten lassen. Nach dem Motto „Nutz‘ die Zeit – kümmer‘ Dich um Deine Zukunft“ finden junge Menschen unter #ZukunftKlarmachen auf YouTube, Facebook, Instagram und Co zum einen Informationen über die Online-Angebote der Berufsberatung. Zum anderen können sie über den BA-YouTube-Kanal in Live-Sendungen per Chat Fragen stellen.

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Studienergebnisse

Pflege in Zeiten von Corona

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Das Thema COVID-19/SARS-CoV-2 ist derzeit in aller Munde. Angesichts der dynamischen Entwicklungen und Folgen für die Versorgung der Risikogruppe pflegebedürftiger Menschen geraten Pflegeeinrichtungen zunehmend in das Blickfeld der Medien. Infektions- und Sterberaten sowie die Einhaltung von strengen Regelungen zu Besuchszeiten oder mangelnder Infektionsschutz stehen dabei oft im Fokus. Doch wie sind die Sichtweisen der Leitungskräfte von Pflegeeinrichtungen auf die Herausforderungen? Inwiefern belasten diese Herausforderungen die Pflegeeinrichtungen? Und wie geht es Leitungskräften? Handelt es sich bei der Corona-Situation nur um die Fortsetzung des „normalen Wahnsinns“, der bereits vor der Corona-Zeit gegeben war oder steuert das System einem Kollaps entgegen?

Hierzu führte das Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft der Universität zu Köln (IMVR) eine Onlinebefragung durch. Befragt wurden Leitungskräfte aus ambulanten Pflege- und Hospizdiensten sowie stationären Pflegeeinrichtungen und Hospizen. Rund 525 Teilnehmer*innen haben mit vollständigen Angaben die Umfrage unterstützt. Der Ergebnisbericht enthält wesentliche Erkenntnisse zu den Herausforderungen, Belastungen und Bewältigungsstrategien von Pflegeeinrichtungen in Deutschland im Zuge der gegenwärtigen Pandemie.

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Notfall-KiZ

Kinderzuschlag Sonderregelung

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Während der Corona-Zeit gilt ab dem 1. April der Notfall-KiZ. Checken Sie jetzt, ob Sie Anspruch haben.

Um Eltern und ihre Kinder in der Corona-Zeit zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ gestartet. Berechnungsgrundlage für den Notfall-KiZ ist der letzte Monat vor der Antragstellung. Pro Kind kann das monatlich bis zu 185 Euro ausmachen.

Der Kinderzuschlag unterstützt Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen. Den Antrag können Sie online stellen. Welche Regelungen bei wegfallendem Einkommen durch die Corona-Pandemie ab dem 1.April 2020 gelten, erfahren Sie auf der Seite des Bundesfamilienministeriums.

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Verlängerung der Mietpreisbremse

Bundesrat stimmt Verlängerung und Verschärfung zu

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Der Bundesrat hat einem entsprechenden Gesetzesbeschluss des Bundestages am 13. März 2020 grünes Licht erteilt. Das Gesetz ermöglicht den Ländern, Wohnungsmieten in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt weiterhin zu begrenzen: Auf maximal zehn Prozent über dem Vergleichsindex bei Vertragsabschluss. Die entsprechenden Rechtsverordnungen gelten längstens fünf Jahre. Spätestens Ende 2025 treten sie außer Kraft.

Anders als bislang können Mieter*innen künftig außerdem die gesamte zu viel gezahlte Miete zurückverlangen. Voraussetzung ist, dass sie den Verstoß gegen die Mietpreisbremse innerhalb von 30 Monaten nach Beginn des Mietverhältnisses rügen. Andernfalls besteht nur ein Anspruch auf die unzulässig gezahlte Miete, die nach Zugang der Rüge fällig wurde. Das Gesetz tritt zu Beginn des auf die Verkündung folgenden Monats in Kraft.

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Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen

Bundesprogramm gestartet

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Am 20. Februar 2020 ist das Bundesinvestitionsprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ gestartet, das Hilfs- und Beratungsangebote in den Ländern und Kommunen unterstützt. Für das Bundesinvestitionsprogramm stehen im Bundeshaushalt jeweils 30 Millionen Euro für die Jahre 2020 bis 2023 zur Verfügung.

Mit dem Förderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ trägt der Bund zum Ausbau und zur Weiterentwicklung der Hilfseinrichtungen für gewaltbetroffene Frauen bei. Fachberatungsstellen, Frauenhäuser und andere Hilfseinrichtungen sollen ausgebaut und besser ausgestattet, der Zugang zum Hilfesystem soll erleichtert werden, auch für Frauen, die bislang nicht gut erreicht wurden.

Um auf das Thema aufmerksam zu machen, ist im November 2019 die Initiative „Stärker als Gewalt“ gestartet. Auf der Internetseite zur Initiative sind erstmals eine Vielzahl an Hilfs- und Beratungsangeboten gebündelt. Hilfe gibt es auch beim bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, das unter 08000 116 016 rund um die Uhr erreichbar ist.

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Starke-Familien-Gesetz

Zuschlag zum Kindergeld

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Seit Anfang des Jahres entfällt beim Kindergeldzuschlag – maximal 185 Euro – die obere Einkommensgrenze. Auch Haushalte mit einem mittleren Einkommen können nun einen – nach Einkommen gestaffelten – Zuschlag zum Kindergeld erhalten und damit unter anderem auch von Leistungen für Bildung und Teilhabe profitieren. Dadurch lohnt sich die Aufnahme von Beschäftigung eher.

Alleinerziehende werden außerdem schon seit dem 1. Juli 2019 durch den verminderten Abzug von Unterhaltszahlungen unterstützt: Der Unterhalt wird seither nur noch zu 45 Prozent auf den Kinderzuschlag angerechnet. Besonders wichtig dürfte für alle Berechtigten des Kinderzuschlags der damit verbundene Anspruch auf einen kostenlosen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung sein – unabhängig von der Betreuungsdauer.

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Organspende

Spendenbereitschaft soll gestärkt werden

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Der Bundesrat hat das vom Bundestag dazu beschlossene Gesetz am 14. Februar 2020 gebilligt. Daran, dass Organspenden in Deutschland nur mit ausdrücklicher Zustimmung erlaubt sind, ändert sich durch den Gesetzesbeschluss nichts.

Es sieht vor, dass Bürger*innen künftig regelmäßig nach ihrer Organspendenbereitschaft gefragt werden. Die Ausweisstellen von Bund und Ländern werden deshalb angehalten bei der Beantragung, Verlängerung oder Abholung von Personalausweisen oder Pässen darauf hinzuweisen, dass eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende abgeben werden kann. Zusätzlich sollen sie Informationsmaterial aushändigen. Die Ausweisstellen müssen auch sicherstellen, dass eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende vor Ort möglich ist. Auch Hausärzt*innen sollen ihre Patient*innen regelmäßig darauf hinweisen, dass sie sich für eine Organspende entscheiden können.

Damit die Bürger*innen ihre Spendenbereitschaft möglichst einfach dokumentieren, aber auch jederzeit ändern und widerrufen können, wird ein bundesweites Online-Register eingerichtet. Krankenhäuser erhalten hierauf Zugriff. Damit wird ein Überblick über potenzielle Organspenden geschaffen.

Der Bundespräsident muss das Gesetz noch unterzeichnen. Anschließend wird es im Bundesgesetzblatt verkündet. Ein Jahr später soll es in Kraft treten.

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Bundesrat stimmt PTA-Reform zu

Gesetz tritt zum 1. Januar 2023 in Kraft

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Der Bundesrat hat am 20. Dezember 2019 der PTA-Reform zugestimmt. Die Novelle soll das Berufsbild der pharmazeutisch-technischen Assistent*innen modernisieren und die Ausbildung an die geänderten Anforderungen im Apothekenalltag anpassen.

Ein Schwerpunkt der Reform liegt auf der Stärkung der Beratungskompetenz, da ein Großteil des Kundenkontakts mittlerweile von PTA wahrgenommen wird. Deshalb weitet das Gesetz insbesondere die Arzneimittelkunde während der zweieinhalbjährigen Ausbildung deutlich aus. Die Ausbildung gliedert sich in einen zweijährigen schulischen Teil und eine halbjährige Ausbildung in der Apotheke. Den Abschluss bildet eine staatliche Prüfung. Während der praktischen Ausbildung erhalten die Auszubildenden eine Vergütung, deren Höhe im Ausbildungsvertrag bestimmt wird. Das Gesetz soll überwiegend zum 1. Januar 2023 in Kraft treten.

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Das Internetstellenportal www.sozialeberufe.de ist in erster Linie eine Jobbörse, d.h. ein Marktplatz, auf dem Arbeitgeber kostengünstig Stellenangebote veröffentlichen und Stellensuchende - Fachkräfte, Hochschulabsolventen, Berufseinsteiger, Wiedereinsteiger - ihren passenden Traumjob finden können.

Auf unserer Jobbörse (https://stellenmarkt.sozialeberufe.de) erscheinen täglich zirka 2.500 Stellenausschreibungen aus der gesamten Sozialwirtschaft und dem Gesundheitswesen. Anzeigenschaltungen können schnell und unkompliziert beauftragt werden.

Die Stellenangebote richten sich an Pädagogische Fachkräfte, an Erzieher, Sozialpädagogen, Psychologen, Heilpädagogen, an Pflegekräfte und Pflegehelfer in der Altenhilfe und Krankenpflege oder an Klinikärzte bzw. Fachärzte. Hinzukommen Stellenausschreibungen für Leitungs- und Führungskräfte, für Verwaltungskräfte, für medizinische Berufe, hauswirtschaftliche Berufe, technische Berufe oder auch EDV-Stellen für Systemadministratoren bzw. IT-Fachleute und weitere Berufsgruppen.

Informationen für Arbeitgeber und Bewerber, zu Crossmedia oder Mobile Recruiting, Angebote für Aus- und Weiterbildung, social News und Informationen zum Bundesfreiwilligendienst bzw. Freiwilligen Sozialen Jahr runden das Internetportals www.sozialeberufe.de ab.

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