![]()
Deutlicher Anstieg sexueller Gewalt gegen Kinder im Internet
Die Zahl der Fälle sexueller Gewalt gegen Kinder in Deutschland ist erneut angestiegen. Der deutlichste Zuwachs zeigt sich dabei im Bereich der Taten ohne Körperkontakt. Dazu gehören beispielsweise Fälle von Cybergrooming sowie sexuelle Gewalt gegen Kinder in Messengern oder im Videochat. Dies geht aus dem heute veröffentlichten „Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen 2025“ des Bundeskriminalamts hervor.
![]()
Bildungsbericht 2026
Am 15. Juni 2026 wurde der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026″ veröffentlicht. Der Bericht gibt eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens – von der frühen Kindheit bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Die aktuelle Ausgabe beschreibt das deutsche Bildungssystem in einer Phase tiefgreifender gesellschaftlicher und demografischer Veränderungen: Sinkende Geburtenzahlen, Fachkräftemangel, veränderte Zuwanderungsbewegungen sowie wachsende Anforderungen an Chancengerechtigkeit und Integration prägen inzwischen alle Bildungsbereiche.
![]()
Medikamente in der Kinder- und Jugendhilfe
Das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V. und die Universität Hildesheim haben gemeinsam die Broschüre „Medikamente – Deine Rechte“ herausgegeben. Diese erklärt verständlich, was junge Menschen über medikamentöse Behandlungen wissen sollten: welche Arten von Medikamenten es gibt, wer an Entscheidungen beteiligt ist, wie ärztliche Behandlungen ablaufen und worauf es bei der Einnahme ankommt. Die Broschüre ist online abrufbar.
![]()
Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt
Die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat 56 Handlungsempfehlungen vorgelegt. Sie liefern wichtige Impulse für eine moderne Kinder- und Jugendpolitik im digitalen Zeitalter.
![]()
Paritätischer Armutsbericht 2026
Der Paritätische Gesamtverband hat im Juni 2026 unter dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ seinen neuen Armutsbericht mit alarmierenden Befunden veröffentlicht: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich.
![]()
Diversität und Vielfalt in den Freiwilligendiensten
Die Broschüre bündelt verschiedene Gastbeiträge und bietet eine fundierte Grundlage zur Förderung von Sensibilität und Wissen im Umgang mit Diversität und Vielfalt – sowohl in der eigenen Arbeit als auch im Kontext der Freiwilligendienste.
News kompakt
Präventiv handeln – Schutzkonzepte leben 2.0
Förderprogramm Stärkung des Kinderschutzes in Vereinen und Verbänden
Das Projekt Kinderschutz in Baden-Württemberg (KiSchuBW): Entwicklung von Schutzkonzepten stärkt den Kinderschutz im Freizeitbereich mit besonderem Fokus auf Vereine und Jugendverbände. Ziel ist es, durch Schutzkonzepte Kinderschutz hier nachhaltig zu verankern und Organisationen bei deren Entwicklung und Umsetzung professionell zu begleiten.
Das Förderprogramm ist Teil des Projektes und umfasst folgende Schwerpunkte:
- Externe professionelle Begleitung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten
- Strukturelle Verankerung des Kinderschutzes in Dach- und Fachverbänden und vergleichbaren Organisationen
- Austausch und Vernetzung der Förderempfänger
„Präventiv handeln – Schutzkonzepte leben 2.0“ ist die zweite Förderphase dieses Programms. Das Projekt wird vom Kinderschutzbund Baden-Württemberg durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Masterplan Kinderschutz durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit aus Mitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Informationen: Bitte hier klicken
Das neue Landesnichtraucherschutzgesetz – BW Rauchverbot in Einrichtungen der Jugendhilfe!
Seit dem 1. Juni 2026 ist das neue Landesnichtraucherschutzgesetz (LNRSchG) in Baden-Württemberg in Kraft. Das Rauchverbot wurde auf viele öffentliche Bereiche ausgedehnt; Dampfprodukte/Vapes werden mit Zigaretten gleichgesetzt.
Dies bedeutet, dass überall dort wo Rauchen verboten ist nun auch dampfen/vapen verboten sind. Neu ist, dass in allen Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe das Rauchen verboten ist – sowohl für die Bewohner:innen als auch für die Mitarbeiter:innen (§2 Abs2. Nr. 2f)! Verantwortlich für die Einhaltung des Gesetzes sind die Betreiber:innen, Leitungen und Geschäftsführungen der Einrichtungen. Es müssen sichtbare Hinweisschilder, insbesondere im Eingangsbereich angebracht werden (§6).
Quelle: Bitte hier klicken
Einfach drüber reden.
Eine Wissensbox für Erwachsene
Über sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zu reden fällt schwer. Die Wissensbox unterstützt dabei, Worte für die Thematik zu finden und liefert Gesprächseinstiege.
Die enthaltenen Quiz-Karten sind unterteilt in die Rubriken „Was ist was?“, „Fakten und News“, und „Wer kennt sich aus?“. Ein beiliegendes Erklärheft ermöglicht es, nachzuschlagen, Wissen zu vertiefen und Hilfsmöglichkeiten kennenzulernen. Diese drei unterschiedlichen Spielvarianten tragen dazu bei, Wissen zu sexualisierter Gewalt zu vermitteln und die Sprachfähigkeit diesbezüglich zu fördern.
Die Wissensbox ist Teil der Kampagne „Schieb die Verantwortung nicht weg!“, www.nicht-wegschieben.de, des BMBFSF und der UBSKM.
Kostenloser Bezug unter: Bitte hier klicken
Social-Media-Verbot: Argumente, Stellungnahmen und die Perspektive junger Menschen
Kaum ein medienpolitisches Thema wird derzeit so intensiv diskutiert wie das „Social-Media-Verbot“ für Kinder und Jugendliche. Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) hat deshalb eine neue Übersicht veröffentlicht, in der die wichtigsten Argumente für und gegen ein Social-Media-Verbot differenziert eingeordnet werden.
Die BAJ Kinder und Jugendschutz positioniert sich mit einer Stellungnahme gegen ein pauschales Verbot. Sie fordert, den Fokus auf eine fundierte Medienkompetenzförderung zu legen, um Kindern und Jugendlichen die Chance zu bieten, digitale Kommunikation verantwortungsvoll zu nutzen und sich zugleich vor Risiken zu schützen.
Um die Perspektiven junger Menschen sichtbarer zu machen, hat das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS e.V.) die Studie „Wenn man uns fragen würde…!“ in Jugendzentren der Arbeiterwohlfahrt (AWO) durchgeführt.
Zur Studie des ISS e.V.: Bitte hier klicken
Zu den Argumenten der LFK: Bitte hier klicken
Zur Stellungnahme der BAJ: Bitte hier klicken
Quelle: Aktion Jugendschutz – Landesarbeitsstelle
Baden-Württemberg
Breaking the Game: Onlinekurs und Pilotstudie für einen gesunden Umgang mit Videospielen
Breaking the Game ist ein digitales, spielbasiertes Onlineangebot für junge Menschen (12–25 Jahre), die sich fragen, ob ihre Nutzung digitaler Spiele noch gesund ist.
Der kostenfreie und anonyme Onlinekurs kann aktuell im Rahmen einer Pilotstudie der Kinder- und Jugendpsychiatrie Tübingen genutzt werden. In sechs interaktiven Leveln lernt man, das eigene Gaming-Verhalten zu verstehen und zu hinterfragen und erhält Ideen, was und wie man manches verändern könnte. Bei Bedarf findet man zudem Kontakt zu Suchtberatungsstellen in Baden-Württemberg. Teilnehmen können sowohl Jugendliche und junge Erwachsene als auch Beratungsstellen, die das Training in ihrer Arbeit ausprobieren möchten. Eltern können das Angebot ihren Kindern empfehlen.
Die Entwicklung von Breaking the Game wurde durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration gefördert.
Informationen: Bitte hier klicken
Quelle: Aktion Jugendschutz – Landesarbeitsstelle
Baden-Württemberg
Das Internetstellenportal www.sozialeberufe.de ist in erster Linie eine Jobbörse, d.h. ein Marktplatz, auf dem Arbeitgeber kostengünstig Stellenangebote veröffentlichen und Stellensuchende - Fachkräfte, Hochschulabsolventen, Berufseinsteiger, Wiedereinsteiger - ihren passenden Traumjob finden können.
Auf unserer Jobbörse (https://stellenmarkt.sozialeberufe.de) erscheinen täglich zirka 2.500 Stellenausschreibungen aus der gesamten Sozialwirtschaft und dem Gesundheitswesen. Anzeigenschaltungen können schnell und unkompliziert beauftragt werden.
Die Stellenangebote richten sich an Pädagogische Fachkräfte, an Erzieher, Sozialpädagogen, Psychologen, Heilpädagogen, an Pflegekräfte und Pflegehelfer in der Altenhilfe und Krankenpflege oder an Klinikärzte bzw. Fachärzte. Hinzukommen Stellenausschreibungen für Leitungs- und Führungskräfte, für Verwaltungskräfte, für medizinische Berufe, hauswirtschaftliche Berufe, technische Berufe oder auch EDV-Stellen für Systemadministratoren bzw. IT-Fachleute und weitere Berufsgruppen.
Informationen für Arbeitgeber und Bewerber, zu Crossmedia oder Mobile Recruiting, Angebote für Aus- und Weiterbildung, social News und Informationen zum Bundesfreiwilligendienst bzw. Freiwilligen Sozialen Jahr runden das Internetportals www.sozialeberufe.de ab.