Soziale Berufe

Armut Armutsbericht 2020 Geld Euro

Paritätischer Armutsbericht 2020

Laut aktuellem Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat die Armutsquote in Deutschland mit 15,9 Prozent (rechnerisch 13,2 Millionen Menschen) einen neuen traurigen Rekord und den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung erreicht.

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Bildung im 21. Jahrhundert

Digitale Bildung

Das Education Innovation Lab gestaltet die Transformation des Bildungssystems mit und unterstützt Akteur*innen auf dem Weg in eine neue Lern- und Lehrkultur.

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Armut

Arm, abgehängt, ausgegrenzt

Die Studie des Paritätischen belegt akute Mangellagen eines Lebens mit Hartz IV.

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Kinderrechte Grundgesetz UN-Kinderrechtskonvention

Kinderrechte ins Grundgesetz

2019 feierte die UN-Kinderrechtskonvention ihr 30-jähriges Jubiläum. In Deutschland trat sie 1992 in Kraft. Kinderrechte müssen im Grundgesetz verankert werden.

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Armut von Kindern wirksam begegnen

Kindergrundsicherung

Eine Kindergrundsicherung soll eine Vielzahl der kindbezogenen Geldleistungen bündeln. So kann Kinderarmut wirksam verringert werden.

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Neue Pflegeausbildung

Ab 2020 wird sich in der Pflegeausbildung in Deutschland einiges ändern: Aus den drei bisherigen Ausbildungen Kranken­pflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wird dann eine gemeinsame Pflegeausbildung.

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Sozialer Wohnungsmarkt

Soziale Plattform Wohnen

„Sozialen Plattform Wohnen – für eine menschenorientierte Wohnungspolitik” von acht Wohlfahrts-, Sozial- und Fachverbänden gegründet. 

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Paradigmenwechsel im BTHG

Mit der Einführung und Umsetzung des “Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG)” ist eine Fülle von tiefgreifenden Veränderungen und Neuausrich­tungen im System der Eingliederungshilfe verbunden.

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News kompakt

Mindestunterhalt für minderjährige Kinder steigt

Neue Regelung ab 1. Januar 2021

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Der Mindestunterhalt bildet die Berechnungsgrundlage sowohl für die von der Rechtsprechung entwickelte Düsseldorfer Tabelle als auch für die Höhe der Unterhaltsvorschussleistungen der Jugendämter. Nach der Dritten Verordnung zur Änderung der Mindestunterhaltsverordnung wird der Mindestunterhalt in der ersten Altersstufe (bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahrs) von derzeit 369 auf 393 Euro, in der zweiten Altersstufe (vom siebten bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahrs) von 424 auf 451 Euro und in der dritten Altersstufe (vom 13. Lebensjahr an) von 497 auf 528 Euro angehoben. Die neue Regelung gilt ab dem 1. Januar 2021.

Mehr Informationen unter: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/DE/Mindestunterhalt.html

Große Offenheit für kulturelle Vielfalt

Erster Integrationsbericht in Baden-Württemberg

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Das Land hat den ersten Bericht zum Stand der Integration und zur Anwendung des Partizipations- und Integrationsgesetzes für Baden-Württemberg (PartIntG BW) veröffentlicht. Der unter Federführung des Ministeriums für Soziales und Integration erstellte Bericht zeigt, dass eine große Offenheit für kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft besteht, aber auch Sorgen vor Ausländerfeindlichkeit weit verbreitet sind.
Mit dem ersten Integrationsbericht dokumentiert das Land den Stand der Integration in Baden-Württemberg fünf Jahre nach Verabschiedung des Partizipations- und Integrationsgesetzes im Dezember 2015. Er bildet den Ausgangspunkt für eine Überprüfung bisheriger politischer Schwerpunkte und erleichtert es, die Integrationspolitik des Landes zielgenau weiterzuentwickeln.
Integrationsbericht des Landes Baden-Württemberg 2020.

Mehr Informationen unter: https://www.baden-wuerttemberg.de

Inklusion statt Einsamkeit

Teilhabebericht zur Situation von Menschen mit Behinderung

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Laut dem aktuellen Teilhabebericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes bestehen in fast allen Lebensbereichen weiterhin erhebliche Barrieren für Menschen mit Behinderung, so dass von gleichberechtigter Teilhabe keine Rede sein kann.

Bereits vor der Corona-Pandemie sei mehr als jeder dritte Mensch mit Beeinträchtigung oder Schwerbehinderung (38,8 Prozent) von Einsamkeit betroffen gewesen, während weniger als jeder sechste Mensch ohne Beeinträchtigungen (15,8 Prozent) angab, oft oder eher oft einsam zu sein. Auch leben Menschen mit Behinderung überproportional häufig in Armut. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung mahnt der Paritätische, sich auf das Ziel einer inklusiven Gesellschaft zu besinnen, die alle mitnimmt und niemanden ausgrenzt, und formuliert konkrete Forderungen an die Politik.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband weist darauf hin, dass sich durch die Covid-19-Pandemie Barrieren und Ausgrenzung noch einmal verschärft haben. “Corona geht für Menschen mit Behinderung noch mehr als für andere mit neuen Hürden und vielfach sozialer Isolation und Einsamkeit einher. In vielen Bereichen beobachten wir zudem einen Rückfall in überwunden geglaubte Handlungs- und Rollenmuster: Es ist bestürzend, wie wenig alle Bekenntnisse zur Inklusion wert sind, wenn es hart auf hart kommt”, kritisiert Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes.

Der Verband setzt sich dafür ein, dass Einsamkeit vorgebeugt und bekämpft wird – in allen Altersgruppen. Drei Elemente seien dabei von besonderer Bedeutung: eine Sozial- und Beschäftigungspolitik, die Armut verhindert und Teilhabe ermöglicht, die Förderung von Mobilität durch Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen und eine Verkehrsinfrastruktur, die auch im ländlichen Raum Mobilität gewährleistet, und soziale Orte und Infrastruktur, bei deren Nutzung sich Menschen begegnen können. Leitschnur müssten dabei stets Selbstbestimmung, Wunsch- und Wahlrecht sein.

Mehr Informationen unter: https://www.der-paritaetische.de/teilhabe

Pflegeverbesserungsgesetz

Bundesrat fordert Korrekturen

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Der Bundesrat sieht Korrekturbedarf an dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesundheitsversorgung- und Pflegeverbesserungsgesetzes. Mit dem Gesetz sollen in der vollstationären Altenpflege 20.000 zusätzliche Stellen finanziert werden. Die Mittel hierfür sollen aus der Pflegeversicherung kommen.

Krankenhäuser sollen künftig mehr Stellen für Hebammen erhalten. Dazu ist ein Förderprogramm mit 65 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.

Um nach der COVID-19-Wirtschaftskrise die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung zu gewährleisten und die Beiträge weitestgehend stabil zu halten, will die Bundesregierung aus den Finanzreserven der Krankenkassen einmalig acht Milliarden Euro in den Gesundheitsfonds überführen. Den zusätzlichen von der Bundesregierung geplanten ergänzenden Bundeszuschuss in Höhe von fünf Milliarden Euro erachtet der Bundesrat für zu niedrig. Die Länderkammer fordert, diesen auf elf Milliarden Euro anzuheben. Die Stellungnahme des Bundesrates wurde der Bundesregierung zugeleitet.

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Jede*r kann einen Beitrag leisten

Aktion Mensch ruft zu mehr Einsatz auf

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Eine aktuelle Umfrage der Aktion Mensch zeigt: Zwei Drittel der Deutschen sehen Bedarf für mehr freiwilliges Engagement. 63 Prozent aller Befragten und sogar 80 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sehen Bedarf für mehr Engagement und Ehrenamt – vor allem in sozialen Bereichen und im Umweltschutz. Doch trotz dieser Zahlen und der großen Solidaritätswelle in der Corona-Krise ist aktuell nur jeder Fünfte (21 Prozent) freiwillig im Einsatz. Das Meinungsforschungsinstitut Omniquest hat Ende Juli 2020 1.000 in Deutschland lebende Personen ab 14 Jahren in einer quantitativen Telefonbefragung interviewt.

Um mehr Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten zu begeistern, startet die Aktion Mensch eine breit angelegte Kampagne für mehr Engagement in der Gesellschaft. Im Zentrum steht dabei „Das echte soziale Netzwerk“, in dem es nicht um Likes und Follower*innen geht, sondern um echte Begegnung und Engagement.

Mit einem TV-Spot sowie einem umfassenden Angebot auf der Webseite macht Aktion Mensch darauf aufmerksam, wie vielfältig die Möglichkeiten des freiwilligen Einsatzes sind: vor Ort, digital, im Freizeit- oder sozialen Bereich, häufig oder unregelmäßig – für jede oder jeden ist etwas dabei. Mit einer Freiwilligen-Plattform ermöglicht Aktion Mensch eine passgenaue Suche nach sozialen Projekten in der direkten Umgebung. Auf der Webseite können Interessierte zudem in einem Test herausfinden, welcher Engagement-Typ sie sind und welche freiwillige Tätigkeit zu ihnen passt.

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Zugang zur Berufsbildung

Ausbildungsförderung für junge Geflüchtete

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Für Drittstaatsangehörige und Unionsbürger*innen wurde in den vergangenen Jahren der Zugang zu beruflichen und (hoch-)schulischen Ausbildungen in Deutschland im Bereich des Aufenthalts- und Beschäftigungsrechts deutlich erleichtert und attraktiver gestaltet. Mit Inkrafttreten des Ausländer-beschäftigungsförderungsgesetzes zum 1. August 2019 wurde diese Entwicklung allerdings nur für bestimmte Personengruppen fortgeschrieben. Es ist zwar zu weiteren Öffnungen beim Zugang zur Ausbildungsförderung für Unionsbürger*innen gekommen, aber bei jungen Geflüchteten bestehen weiterhin je nach Aufenthaltsstatus und Förderinstrument unterschiedliche Zugänge. Teilweise sind diese durch den eingeführten Stichtag mit der Einreise vor dem 1. August 2019 komplexer geworden. Die Handreichung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wurde aufgrund der gesetzlichen Änderungen angepasst und beinhaltet die Änderungen durch das „Ausländerbeschäftigungs-förderungsgesetz“.

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Unbegleitete Minderjährige

Handlungsempfehlungen der BAGLJÄ aktualisiert

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (BAGLJÄ) hat ihre „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit unbegleiteten Minderjährigen” überarbeitet und veröffentlicht. Neben Informationen enthält sie Umsetzungsempfehlungen zu den einzelnen Maßnahmen der Jugendhilfe, insbesondere zur vorläufigen Inobhutnahme nach § 42 a SGB VIII bzw. Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII. Des Weiteren finden sich Hinweise zum Clearingverfahren, zur Altersfeststellung und zur Familienzusammenführung während der vorläufigen Inobhutnahme.

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Jugendstudie 2020

Lebenswelt junger Menschen in Baden-Württemberg

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Den Jugendlichen in Baden-Württemberg sind die Themen Familie, Freundschaften und Gesundheit besonders wichtig. Dies konnte durch die Jugendstudie 2020 aufgezeigt werden. Insgesamt wurden über 2.300 Schüler*innen zwischen 12 und 18 Jahren zu ihren Wünschen, Ansichten und Vorstellungen befragt. Initiiert wurde die Jugendstudie vom Kultusministerium. Die Studie wurde in Kooperation mit dem Landesschülerbeirat und der Jugendstiftung Baden-Württemberg erstellt und soll Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen liefern.

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HartzFacts

Infokampagne zur Grundsicherung

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Mit Großplakaten starten Sanktionsfrei e.V. und der Paritätische Wohlfahrtsverband unter dem Motto „HartzFacts“ eine gemeinsame Informationskampagne, um Vorurteile gegenüber Hartz IV-Beziehenden auszuräumen. Sie fordern eine Abschaffung der Sanktionen und die Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung auf ein bedarfsgerechtes Niveau von mindestens 600 Euro. Auf der Kampagnen-Webseite findet der Interessierte Geschichten, Fakten und Vorurteile sowie ein Wissens-Quiz.

„‘HartzFacts‘ – der Name der Kampagne ist bereits die Kernbotschaft: Hartz 4 ist nicht einfach nur ein Volksbegriff für eine staatliche Leistung. Hartz 4 ist Stigma, Meinung und Urteil. Nach einer repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa vom März 2020 sind Vorurteile gegenüber Hartz-IV-Beziehenden in der Bevölkerung nach wie vor weit verbreitet. Dem gegenüber stehen die empirischen und statistischen Fakten, nach denen nur rund ein Viertel der Hartz-IV-Beziehenden tatsächlich arbeitslos ist, während der Großteil erwerbstätig, in Ausbildung oder Qualifizierungsmaßnahmen oder mit der Pflege oder Erziehung von Angehörigen beschäftigt ist.

Die Kritik an der zu geringen Regelsatzhöhe wird durch ein weiteres Ergebnis der Forsa-Umfrage untermauert. So gehen die allermeisten Menschen nicht davon aus, dass die für Hartz IV und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung vorgeschlagenen Regelsatzbeträge ausreichend sind, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Der Betrag, der im Durchschnitt der Befragten für nötig erachtet wird, liegt mit 728 Euro um 66 Prozent über dem Regelsatz, der nach den jüngst bekannt gewordenen Plänen des Bundesarbeitsministeriums ab 1. Januar 2021 gelten soll.

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Soziale Herkunft ist ausschlaggebend

Kinder- und Jugendmigrationsreport 2020

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Das Deutsche Jugendinstitut hat mit seinem Report eine Analyse der Situation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland veröffentlicht. In sieben Kapiteln wird auf verschiedene Aspekte bzw. Themenschwerpunkte eingegangen. Diese umfassen: Demografische Entwicklungen, Lebenswelten junger Menschen mit Migrationshintergrund, ihre Situation im deutschen Bildungssystem (von Kindertageseinrichtung bis Hochschule), junge Menschen mit Migrationshintergrund in Hilfen zur Erziehung und in Inobhutnahmen, Situation von asylsuchenden jungen Menschen in Deutschland und ein Resümee unter dem Blickwinkel: Kindheit und Jugend in Deutschland ist vielfältig – die soziale Herkunft ausschlaggebend.

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Lehren an Schulen

Studie “LineS2020” veröffentlicht

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Im Rahmen der für Deutschland repräsentativen Studie „Leadership in German Schools (LineS2020)“ hatten Wissenschaftler*innen der Universitäten Tübingen, Lüneburg und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz 405 Schulleitungen an allgemeinbildenden Schulen befragt. Von September bis November 2019 wurden die zugrundeliegenden Daten durch die forsa GmbH mithilfe eines Online-Fragebogens erhoben. Ein Ergebnis war unter anderem, dass jede fünfte deutsche Schulleitung lieber den Arbeitsplatz wechseln würde.

Schulleitungen haben großen Einfluss auf das Lernen und Lehren an Schulen. Aus Deutschland fehlen bislang umfassende Befunde zu ihren Karrieren: Was macht das Amt der Schulleitung für Lehrkräfte attraktiv? Warum ergreifen Schulleitungen diese Position und welche Gründe sprechen gegen einen Verbleib im Amt? Solche Fragen sind angesichts des zunehmenden Mangels an qualifizierten Bewerbungen auf Schulleitungen und recht häufiger Schulleitungswechsel sowie mehr als 1.000 unbesetzter Schulleitungsstellen im Bundesgebiet von besonderer Relevanz.

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Bildungsbericht 2020

Bildungsausgaben steigen kontinuierlich

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Am 22. Juni 2020 wurde der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2020″ veröffentlicht. Positiv hervorzuheben ist, dass die Bildungsbeteiligung weiter ansteigt. Die Anzahl „des Bildungspersonal außerhalb von früher Bildung, Schulen und Hochschulen“ nimmt zu und die Teilnahme an non-formalem Lernen ist erstmalig seit 2012 wieder angestiegen. Als weiterer positiver Gesichtspunkt kann genannt werden, dass die Bildungsausgaben seit dem Jahr 2010 kontinuierlich steigen. Gemessen am BIP sind die Bildungsausgaben mit 6,5 Prozent jedoch weiterhin unter dem EU- und OECD-Durchschnitt.

Ebenfalls negativ zu bewerten ist, dass die soziale Herkunft immer noch massiv für den Bildungserfolg mitverantwortlich ist. Die Anzahl der jungen Menschen, die die Schule ohne mindestens einen Hauptschulabschluss erreicht zu haben verlassen, ist weiter gestiegen. Die frühe Förderung innerhalb der Familie ist stark vom Bildungsniveau der Eltern abhängig. Auch im Bereich der Nutzung digitaler Medien gibt es an den unterschiedlichen Institutionen noch massiven Verbesserungsbedarf.

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Fachkräftemangel

Berufliche Weiterbildungsförderung 

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Mit dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) werden seit dem 1. Januar 2019 die Möglichkeiten der Weiterbildungsförderung deutlich ausgebaut und verbessert. Beschäftigte erhalten unabhängig von Qualifikation, Lebensalter und Betriebsgröße Zugang zur Weiterbildungsförderung, wenn sich ihre Tätigkeit durch neue Technologien verändert, die Tätigkeit vom Strukturwandel bedroht wird oder wenn sie eine Umschulung zu einem Engpassberuf anstreben. Ausschlaggebend für das Gesetz waren der durch Digitalisierung und E-Mobilität ausgelöste Strukturwandel am Arbeitsmarkt sowie der zunehmende Fachkräftemangel in einigen Branchen.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Betriebsgröße und umfasst für einzelne Beschäftigte Weiterbildungskosten (etwa Lehrgangskosten) sowie unter bestimmten Voraussetzungen Arbeitsentgeltzuschüsse für Betriebe bei weiterbildungsbedingten Arbeitsausfallzeiten. Am 29. Mai 2020 trat das Gesetz zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung in Kraft (auch bekannt als „Arbeit-von-morgen-Gesetz (AvmG)“, in dem die Fördermöglichkeiten in einigen Punkten erweitert werden.

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Grundrecht auf Wohnen

Junge Menschen besonders gefährdet

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Die großen Erziehungshilfefachverbände in Deutschland haben die Frankfurter Erklärung im Mai veröffentlicht und weisen gerade in Corona-Zeiten auf den Bedarf von wohnungslosen jungen Menschen hin, die jetzt besonderen Gefährdungen und Notlagen ausgesetzt sind. Deshalb werden in der Erklärung unter anderem Bargeld, erweiterte Unterbringungsmöglichkeiten, die Bereitstellung von Schlafsäcken und Zelten, kostenlose Mahlzeiten/Care Pakete und eine mobile ärztliche Betreuung gefordert. Zudem werden die vier wesentlichen Konstellationen von Wohnungslosigkeit im Hinblick auf eine Hilfe zur Erziehung in den Blick genommen.

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Das Internetstellenportal www.sozialeberufe.de ist in erster Linie eine Jobbörse, d.h. ein Marktplatz, auf dem Arbeitgeber kostengünstig Stellenangebote veröffentlichen und Stellensuchende - Fachkräfte, Hochschulabsolventen, Berufseinsteiger, Wiedereinsteiger - ihren passenden Traumjob finden können.

Auf unserer Jobbörse (https://stellenmarkt.sozialeberufe.de) erscheinen täglich zirka 2.500 Stellenausschreibungen aus der gesamten Sozialwirtschaft und dem Gesundheitswesen. Anzeigenschaltungen können schnell und unkompliziert beauftragt werden.

Die Stellenangebote richten sich an Pädagogische Fachkräfte, an Erzieher, Sozialpädagogen, Psychologen, Heilpädagogen, an Pflegekräfte und Pflegehelfer in der Altenhilfe und Krankenpflege oder an Klinikärzte bzw. Fachärzte. Hinzukommen Stellenausschreibungen für Leitungs- und Führungskräfte, für Verwaltungskräfte, für medizinische Berufe, hauswirtschaftliche Berufe, technische Berufe oder auch EDV-Stellen für Systemadministratoren bzw. IT-Fachleute und weitere Berufsgruppen.

Informationen für Arbeitgeber und Bewerber, zu Crossmedia oder Mobile Recruiting, Angebote für Aus- und Weiterbildung, social News und Informationen zum Bundesfreiwilligendienst bzw. Freiwilligen Sozialen Jahr runden das Internetportals www.sozialeberufe.de ab.