Soziale Berufe
GesellschaftsReport BW

GesellschaftsReport BW 
Mediennutzung von Familien: zwischen Kontrolle, Vertrauen und Teilhabe

Digitale Medien bereichern die Welt von Kindern und Jugendlichen, bieten Möglichkeiten für Kommunikation, Information, Entwicklung und Teilhabe. Gleichzeitig bergen sie Risiken wie Cybermobbing und Cybergrooming.

Der GesellschaftsReport BW geht anhand der AID:A-Daten von 2023 und 2019 der Frage nach, wie präsent welche digitalen Medien für Kinder in Baden-Württemberg sind, wie kompetent Eltern mit diesem Thema im Familienalltag umgehen und wie ihr Verhalten das Medienverhalten ihrer Kinder beeinflusst. Diskutiert werden Unterstützungsmöglichkeiten für Eltern und Lehrkräfte.

Die Ergebnisse belegen eine Mediatisierung von Kindheit. Während Jüngere vor allem täglich Audiomedien nutzen, gehören Fernsehen, Videos oder Filme zum Alltag von Kindern ab 11 Jahren. 6- bis 10-Jährige tauchen 140 Minuten täglich in die digitale Welt ein, 15- bis 17-Jährige 437 Minuten. Soziale Medien werden mit dem Übergang in die Sekundarstufe bedeutend, sind aber nicht das wichtigste Medium.

Eltern in Baden-Württemberg erkennen ihre Verantwortung für die Vermittlung von Medienkompetenz. Sie sind digitalen Medien gegenüber ambivalent eingestellt. Vor allem bei jüngeren Kindern begrenzen und begleiten Eltern den Medienkonsum. Die Hälfte der Befragten bespricht oft oder immer Fernsehinhalte. Noch häufiger wird in Familien über die Dauer der Mediennutzung diskutiert. Erfahrungen im Internet und die Netzsicherheit sind seltener Gesprächsthema.

Kinder, deren Eltern ihren Zugriff auf digitale Medien reglementieren und/oder begleiten, sind täglich kürzer digital aktiv als Kinder, deren Eltern ihnen jederzeit frei den Zugang zu digitalen Medien erlauben. Ebenso übertragen Eltern mit langer Mediennutzungsdauer tendenziell ihr Verhalten auch auf ihre Kinder.

In Baden-Württemberg unterstützen Initiativen und Angebote die Eltern und Lehrkräfte bei der Vermittlung von Medienkompetenz. Prinzipiell sollten Eltern den digitalen Wünschen ihrer Kinder offen begegnen und sie mit Unterstützung vorhandener Angebote in die Medienwelt begleiten. Auch Schulen sollten eine klare Haltung einnehmen und eine kritische Auseinandersetzung mit Medien vermitteln.

Eine frühzeitige Vermittlung von Medienkompetenz kann bewirken, dass Kinder digitale Medien und Angebote sicherer und reflektierter nutzen, sobald ihre Mediennutzung sich dem Einfluss der Eltern entzieht. Letztendlich ist die Vermittlung von Medienkompetenz in einer digitalisierten Welt auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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