Soziale Berufe
Soziale Angebote gefährdet

BAGFW-Umfrageergebnis: Soziale Angebote gefährdet

Eine aktuelle Umfrage der Wohlfahrtsverbände zeigt: Finanzielle Engpässe gefährden soziale Angebote, freiwilliges Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Einrichtungen mussten Leistungen bereits einschränken – eine stabile Finanzierung wird dringend benötigt.

„Milliardenloch im Haushalt“, „Bund muss weiter sparen“, „Sozialstaat zu teuer?“ – Schlagzeilen wie diese dominieren die Berichterstattung zur Sozialstaatsfinanzierung seit Jahren. Die Bundesregierung hat diverse Kommissionen beauftragt, Reformen und Einsparpotentiale im Sozialstaat auszuloten – immer wieder werden dabei auch die Kosten für die soziale Infrastruktur diskutiert. Doch wie ist es eigentlich finanziell um jene bestellt, die soziale Angebote vor Ort vorhalten?

Die Umfrage der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege beleuchtet die finanzielle Situation der Einrichtungen und Dienste 2025 – und die Frage, wie widerstandsfähig das System angesichts anhaltenden Spardrucks ist.

Die Befragungen der Wohlfahrtverbände in den Jahren 2022, 2023 und 2024 haben bereits belegt, dass die finanziellen Spielräume der Träger der gemeinnützigen sozialen Arbeit zunehmend schrumpfen. Steigende Lohnkosten, Preissteigerungen und stetig wachsende Bedarfe, z.B. im Bereich der Migrationsberatung oder der Altenhilfe, werden kaum oder gar nicht durch Fördermittelgeber bzw. Kostenträger ausgeglichen. Damit wird auch jede „Nullrunde“ zum realen Verlust an Handlungsspielraum – und jede Kürzung gefährdet das Überleben von Angeboten und ihren Trägern.

Die Ergebnisse der vorliegenden Umfrage zeigen: Die finanzielle Lage sozialer Träger ist nach wie vor beunruhigend – und die Perspektiven für soziale Angebote trüben sich weiter ein. Vor dem Hintergrund der sich beschleunigenden Debatten um die Reform des Sozialstaats muss die Lage von sozialen Einrichtungen vor Ort dringend stärker in den Fokus gerückt werden.

Die teilnehmenden Organisationen bzw. Einrichtungen sind gemeinnützige Organisationen, die insbesondere der Mitgliedschaft und den Untergliederungen der BAGFW-Mitgliedsverbände angehören. Es gibt Teilnehmer*innen aus allen Bundesländern (Tabelle 1) und es beteiligten sich 76 Organisationen, die in mehreren Bundesländern bzw. bundesweit aktiv sind.

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