Paritätische Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufe

Kontakt und Information

Paritätische Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufe gGmbH, 
Inselstraße 30, 77756 Hausach, Tel. 078 31/96 85-0, info@pbfs.de, www.pbfs.de

Grundlagen der Pflege für PraktikantInnen und Laien

Die Zahl der Pflegebedürftigen Menschen wird auch in Zukunft steigen. Gleichzeitig wird der Zivildienst abgeschafft. Damit vergrößert sich die Versorgungslücke, die durch Pflegehilfskräfte oder geschulte Laien geschlossen werden kann. Dieses Seminar hat sich zum Ziel gesetzt, pflegenden Angehörigen, helfenden Laien und interessierten Ehrenamtlichen Pflegekompetenz und Pflegehaltung zu vermitteln. Hierbei kann es nicht darum gehen, die professionellen Fachkräfte zu ersetzen, sondern durch geschultes Personal zu ergänzen.

Kursdauer: 40 Unterrichtseinheiten

Termine 2012: 16.-20. Januar 2012 und 24.-28. September 2012

Grundkurs Basale Stimulation

Das Konzept der Basalen Stimulation wurde in der Heilpädagogik durch Prof. Dr. Andeas Fröhlich entwickelt und von Christel Bienstein in der Pflege umgesetzt. Die Basale Stimulation bietet Möglichkeiten, Menschen mit veränderter Wahrnehmung unter Einbezug aller Sinne zu begleiten und zu pflegen. Der zeitliche Aufwand in der Pflege ist dabei nicht zwangsläufig größer als ohne die Berücksichtigung des Konzepts der Basalen Stimulation. Mit Hilfe der Basalen Stimulation werden Ressourcen erkannt und genutzt, Weiterentwicklung und Kommunikation ermöglicht. Mit anerkanntem Zertifikat des Internationalen Fördervereins Basale Stimulation e.V.

Grundkurs im 3-Tagesblock und eintägiger Vertiefung, Start: 25.04.2012



Gruppenleiter/in in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung

Sie haben in Ihrer Wohngruppe eine Führungsrolle frisch übernommen? Oder Sie möchten ein professionelles Führungsverständnis vermittelt bekommen? Diese Fortbildung zur Gruppenleitung soll Ihr Rollenverständnis als Führungskraft und Ihre Teamfähigkeit und Führungskompetenz erhöhen. Teams sind komplexe Gebilde aus unterschiedlichsten Menschen, die sich gemeinschaftlich und wechselseitig verstärkend auf ein Ziel hin ausrichten. Hervorragende Teamleistung ist eine Führungsaufgabe, die die TeamleiterInnen ganzheitlich vorbereitet werden müssen.

Kursdauer Grundmodul: 80 Unterrichtseinheiten

Kursdauer Zusatzmodul: 40 Unterrichtseinheiten zusätzlich, um das erworbene Wissen im Bereich der Organisation, Rhetorik und rechtliche und rechtlichen Rahmenbedingungen zu erweitern

Termine 2012: Grundmodul: 27.02.-02.03.2012 und 23.04.-27.04.2012, 27.04.2012 Abschlussgespräch

Zusatzmodul: 21.-25.05.20112

Medizinisch-pflegerische Nachschulung

In Einrichtungen mit pflegebedürftigen Menschen mit Behinderung sind MitarbeiterInnen mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen beschäftigt. Die Heimpersonalverordnung verlangt in allen Schichten den Einsatz von Fachkräften. Nach dem Erlass des Sozialministeriums vom 19.03.2001 können auch nachträglich qualifizierte pädagogische Fachkräfte oder Personen aus den Helferberufen eingesetzt werden. Die Zusatzqualifikation wird in diesem Kurs angeboten.

Kursdauer: 64 Unterrichtseinheiten mit 8 Stunden an 8 Tagen

Termine: 28.02.2012, 13.03.2012, 27.03.2012, 17.04.2012, 08.05.2012, 22.05.2012, 12.06.2012, 26.06.2012





Barrierefreiheit - Barrieren erkennen und beseitigen

Barrieren finden sich in uns allen oder für uns alle. Sei es die lateinische Primärliteratur, die wir nicht lesen können, oder das Instrument, das wir nicht zu spielen in der Lage sind. Menschen mit Handicaps oder Behinderungen sind mit noch viel mehr Barrieren konfrontiert. Was sind Barrieren? Wie können wir Barrieren beseitigen? Wie können wir als Assistent/Assistenin helfen, dass Barrieren überwunden werden können? Wo sind Barrieren im Wohnumfeld von Menschen mit Behinderung in der Kommunikation, in der Tagesgestaltung, im Internet oder bei der Haushaltsführung? Ziel dieses Seminares ist es, dass sich die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer der Barrieren bewusst werden und Möglichkeiten zur Beseitigung dieser kennen lernen.

Kursdauer: 8 Unterrichtseinheiten

Termin: 22. Februar 2012

Einführung in die Spielepädagogik

"Spielen kann jeder." Diese Aussage fällt immer wieder. Natürlich sind wir alle Experten im Spiel, denn wir haben in den ersten Jahren unseers Lebens täglich gespielt. Das Spiel kann jedoch noch mehr. Mit der Methode Spiel lassen sich auch Gruppenprozesse gestalten und steuern. Besonders wichtig ist das dann, wenn eine Gruppe neu entsteht, also in der Orientierungsphase - dann, wenn sich die Gruppenmitglieder gerade zum ersten Mal begegnen. Jedoch auch in Konflikt- und in Krisensituationen, bei Ausgrenzungstendenzen oder bei Lern- oder Motivationshemmnissen können Methoden aus dem spielpädagogischen Bereich sehr hilfreich für die nachhaltige Lösung von Konflikten sein. In diesem Seminar werden diese Herangehensweisen erarbetiet und ausprobiert.

Kursdauer: 16 Unterrichtseinheiten

Termin: 19. und 20. Januar 2012

Spiel als Kommunikationsmittel

Spiel ist Kommunikation und Interaktion. Im Spiel kann ich neue Rollen annehmen und mich selbst neuen Herausforderungen stellen. Spiel simuliert Wirklichkeit und lässt uns eintauchen in unsere Phantasie, fördert jedoch auch unsere kommunikative und rhetorische Kompetenzen/Sozialkompetenz. Wie kann ich kommunizieren? Welche Spielarten gibt es? Welche rhetorischen Fähigkeiten werden an mich als Spielleiter/Spielleiterin gestellt? Ziel des Seminars ist es, sich selbst in der Rolle des/der Erklörenden wahrzunehmen und reflektiert zu werden, die eigenen Kompetenzen in Bezug auf Rhetorik, Erklärungen und Kommunikation zu erweitern und den eigenen Fundus an Spielen zu erweitern.

Kursdauer: 16 Untrreichtseinheiten

Termin: 23. und 24. Februar 2012

Deeskalationsmangagement

Im Umgang mit Gewalt und Aggression stehen Mitarbeitende in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen vor besonderen Herausforderungen. Das Angebot vermittelt alternative Handlungsweisen und Lösungsansätze, um krisenhafte Situationen bei Menschen mit Beeinträchtigungen professionell begegnen zu können.

Kursdauer: 24 Unterrichtseinheiten an drei aufeinanderfolgenden Tagen

Termin: 27.02.- 29.02.2012

Gespräche mit Elten und Angehörigen führen

Gespräche mit dem Klientel, also mit dem Jugendlichen oder dem Menschen mit Behinderung, sind im Arbeitsalltag von Fachkräften selbstverständlich und nicht immer leicht. Herausfordernd sind jedoch oft die Gespräche mit den Eltern und Angehörigen des Klientels. Dies liegt nicht selten daran, dass in diesen Gesprächen Schuldgefühle, Neid und Misstrauen gegenüber den Fachkräften mitschwingen. Sei es, dass der Angehörige sein Kind eigentlich gerne Zuhause betreuen wollte, dies aber wegen Zeitmangel oder schwindenen Kräften nicht gelingt, oder weil der Angehörige sich nicht vorstellen kann, dass eine professionelle Fachkraft auch in der heutigen Zeit wertschätzend und empathisch mit dem Klientel umzugehen weiß. Wie kann ich dem Angehörigen angemessen und wertschätzend gegenübertreten? Wie kann ich ihm/ihr vermitteln, dass es seinem Kund/ihrer Mutter bei uns gut geht? Welche Techniken hält die klientenzentrierte Gesprächsführung hier für mich bereit? Auf was soll ich achten? Was sind wichtige Rahmenbedingungen?

Kursdauer: 8 Unterrichtseinheiten

Termin: 03. Februar 2012